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Website für Handwerker: Das gehört auf die Startseite

Wer einen Handwerker sucht, will meist schnell wissen: Macht der Betrieb, was ich brauche? Arbeitet er bei mir in der Nähe? Und wie komme ich an ein Angebot? Eine gute Startseite beantwortet genau diese drei Fragen, ohne dass jemand lange suchen muss. Dieser Beitrag zeigt, welche Bausteine dazugehören und wie du diese ohne Vorkenntnisse zusammenstellst.

Kläre zuerst, was du anbietest

Bevor du ein Wort schreibst, liste deine Leistungen auf einem Blatt Papier auf. Wähle die fünf bis sechs wichtigsten aus, die du wirklich gern und oft ausführst. Alles andere kann auf einer Unterseite stehen oder ganz entfallen. Eine Startseite, die alles verspricht, wirkt beliebig. Eine, die sechs Leistungen klar benennt, wirkt verlässlich.

Tipp 1: Schreibe jede Leistung als kurze Karte: eine Überschrift in Alltagssprache („Badsanierung“ statt „Sanitärinstallationsarbeiten“) und zwei Sätze dazu, was Kunden davon haben.

Nenne dein Einsatzgebiet

Viele Besucher suchen nach „Handwerker plus Ort“. Schreibe deshalb offen hin, in welchen Orten du arbeitest. Eine einfache Aufzählung der Städte und Gemeinden genügt. Das spart dir Anfragen von weit außerhalb und zeigt Menschen aus der Nähe sofort, dass sie richtig sind.

Tipp 2: Nenne lieber wenige Orte, die du tatsächlich anfährst, als eine lange Liste, die du später nicht bedienen willst.

Zeige ausgewählte Arbeiten

Nichts überzeugt so sehr wie ein echtes Ergebnis. Drei bis vier Fotos deiner eigenen Arbeiten mit einer kurzen Bildunterschrift reichen aus: Was wurde gemacht, und was war die Aufgabe? Fotografiere bei Tageslicht, räume vorher den Hintergrund auf und frage die Auftraggeber um Erlaubnis, bevor du ein Bild veröffentlichst, auf dem ihr Zuhause zu erkennen ist.

Tipp 3: Verwende nur Bilder, an denen du die Rechte hast. Eigene Fotos sind die sicherste Wahl. Fremde Bilder aus dem Netz sind oft nicht frei nutzbar.

Erkläre den Ablauf in wenigen Schritten

Viele Privatkunden haben Hemmungen, einen Betrieb anzufragen, weil sie nicht wissen, was dann passiert. Ein Ablauf in fünf kurzen Schritten kann diese Unsicherheit nehmen: Anfrage, Besichtigung oder Rückruf, Angebot, Ausführung, Abnahme. Jeder Schritt bekommt einen Satz. Du musst keine Zeiten versprechen; es genügt zu erklären, in welcher Reihenfolge es läuft.

Tipp 4: Schreibe dazu, was Kunden für die Anfrage bereithalten sollten, zum Beispiel ein Foto der Stelle und die ungefähren Maße. Das kann dein erstes Gespräch kürzer machen.

Mache den Kontakt leicht

Die Telefonnummer gehört oben auf die Seite und sollte auf dem Handy per Fingertipp anrufbar sein. Nenne zusätzlich E-Mail, Bürozeiten und, wenn es passt, eine kurze Wegbeschreibung. Wer erst ein langes Formular ausfüllen muss, springt oft wieder ab. Ein Hinweis, wann du telefonisch erreichbar bist, hilft, dass Anrufer sich nicht ignoriert fühlen.

Tipp 5: Teste deine Seite selbst auf dem Handy. Ist die Nummer ohne Zoomen zu sehen und anzutippen, hast du das Wichtigste geschafft.

Impressum und Datenschutz nicht vergessen

Eine geschäftliche Website braucht in der Regel ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Was genau hineingehört, hängt von deinem Betrieb ab und davon, was deine Seite technisch tut, etwa ob sie Kontaktformulare oder fremde Dienste einbindet. Das ist eine allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung; lass die Texte im Zweifel von einer fachkundigen Stelle prüfen. Je weniger fremde Dienste du einbindest, desto einfacher bleibt die Datenschutzerklärung.

Selbst bauen oder mit Vorlage starten?

Du musst nicht bei null anfangen. Ein Baukasten nimmt dir die Technik ab, bindet dich aber meist an einen Anbieter. Eine fertige Vorlage dagegen gehört dir als Datei: Du ersetzt die Beispieltexte durch deine eigenen, stellst die Farben ein und lädst das Ergebnis bei einem Webspace deiner Wahl hoch. Ein Texteditor genügt dafür. Plane für Texte und Fotos lieber einen ruhigen Nachmittag ein als einen Abend zwischen zwei Terminen, dann wirkt das Ergebnis eher aus einem Guss.

Passend dazu

Die Website-Vorlage Handwerk enthält genau diese Bausteine: Leistungen, Einsatzgebiet, Arbeiten, Ablauf, Über uns, häufige Fragen und Kontakt, dazu Gerüste für Impressum und Datenschutz. Sie ist eine Download-Datei zum Anpassen; Webspace zum Veröffentlichen ist nicht enthalten. Einen Überblick über alle Vorlagen findest du im Seitenstart-Shop.

Tipp 6: Wenn du nur einen Schritt heute schaffst, schreibe die Liste deiner sechs Leistungen auf. Daraus entsteht alles andere.

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Stand: November 2026. Allgemeine Informationen, keine Rechts-, Steuer- oder Gesundheitsberatung.